Tel.: 03375 | 295158

Grundlagenfächer

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Arbeit unseres Fachbereiches. Unser Ziel ist es, Ihre Kinder bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung bis zum Abitur zu begleiten.

Nach dem Abitur ist es für junge Menschen besonders wichtig, sich in Studium, Beruf und Öffentlichkeit über die Sprache zu präsentieren. Deshalb haben wir es uns zum Ziel gemacht, die Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch in allen Bereichen, die die Sprache betreffen, auf ihr Berufsleben gut vorzubereiten. Solche Bereiche sind v. a. bis zur Klasse 10:

  • Umgang mit Texten und Medien,
  • Erwerb und Anwendung von Schreibfertigkeiten,
  • Sprechen und Zuhören,
  • Entwicklung Sprachwissen und Sprachbewusstsein.

Im Bereich der gymnasialen Oberstufe sind es:

  • Lesen, Erschließen und Bewerten von Texten;
  • Schreiben, Gestalten und Präsentieren von Texten;
  • Sprechen, Präsentieren und Zuhören sowie Entwicklung von Sprachbewusstsein.

Die Schülerinnen und Schüler können dabei Fähigkeiten und Stärken auf allen Gebieten erwerben, stetig festigen und anwenden.

Neben der eigentlichen Unterrichtstätigkeit bieten wir verschiedene Arbeitsgemeinschaften, Programme im Rahmen unseres Ganztagsprogramms und die Beteiligung an Veranstaltungen im Bereich Deutsch an.

Das Fach Deutsch zählt zu den Kernfächern der schulischen Bildung. An userer Schule wird in der Jahrgangsstufe 5 fünfstündig und in Stufe 6 vierstündig unterrichtet sowie in den Jahrgangsstufen 7, 8, und 10 vierstündig. In Klasse 9 findet dreistündiger Deutschunterricht statt.

Der Unterricht beginnt mit einer Lernausgangsanalyse in Klasse 7. In der Klasse 8 wird eine zentrale Vergleichsarbeit („VERA 8“) geschrieben, am Ende der Jahrgangstufe 10 steht eine zentrale Abschlussprüfung.

Aktivitäten des Fachbereiches:

  • Bildungsreisen nach Weimar (Jahrgangsstufe 11; Tutoren 11)
  • Qualifikation für die Teilnahme an der regionalen Deutscholympiade (Klassen 9; Fachlehrer 9)
  • Qualifikation Lesewettbewerb Klasse 6 2010 (Klasse 6; Frau Strauss)
  • Theater-AG (alle Klassenstufen, Frau Licht) [siehe entsprechende Information zur AG von Frau Licht]
  • Darstellendes Spiel (Ganztagsangebot, Frau Licht) [siehe entsprechende Information zum DS von Frau Licht]
  • Bibliotheksarbeit: Arbeit in der schuleigenen Bibliothek, Zusammenarbeit mit Bibliothek Königs Wusterhausen, v. a. in Klasse 8 (Frau Fankhänel)
  • Literarische Projekte: Gedankenbummler (Ein Abend in schöner Atmosphäre mit selbst geschriebenen Texten und Liedern von den Schülern und Schülerinnen; Frau Licht mit Schülerinnen und Schülern)
  • Lesungen (z. B. zu Fontane, Zusammenarbeit mit dem Fontane-Kreis Zeuthen: Frau Fankhänel; Herr Bandelow und Frau Prof. Schmidt vom Fontanekreis)
  • Gemeinsamer Deutsch-Unterricht mit der Akademie Sorǿ (Frau Hoffmann, Herr Richter) [aktuelle Berichte siehe unten]
  • Bewerbungstraining Klasse 9 in Zusammenarbeit mit der Barmer
  • Projekte zum z. B. im kreativen Schreiben für Klasse 8 in der Sommer-Projektwoche

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich eigene Lernwege aneignen und diese bewusst einsetzen, weiterentwickeln sowie unterschiedliche Lösungen reflektieren.

Schon ab der fünften bzw. siebten Klasse streben wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler an, erworbenes Sachwissen über Sprache und Kommunikation, Literatur und deren Wirkungsmöglichkeiten miteinander zu verknüpfen. Dazu führen wir frühzeitig im Deutschunterricht Methodentraining durch.

Regelmäßige Theaterbesuche in den verschiedenen Klassenstufen bereichern das Leben, die Phantasie und Kreativität der Schülerinnen und Schüler.

Lehrbücher für den Unterricht:

In der Primarstufe und der Sekundarstufe I kommt folgendes Lehrwerk zum Einsatz:

  • Klasse 5 bis 9: Deutschbuch (Gymnasialausgabe), Cornelsen-Verlag
  • Klasse 10: Deutschbuch/Texte, Themen und Strukturen, Cornelsen-Verlag

Die Lehrbücher werden den Schülerinnen und Schüler als Schulexemplar zur Verfügung gestellt.

Im laufenden Schuljahr werden folgende Lehrwerke in der Sekundarstufe II genutzt:

  • Blickfeld deutsch, Schöningh-Verlag

Die Lehrbücher müssen gekauft werden.

„Jeder zweite Schüler kann keine Bruchrechnung; ach, ich glaube, es sind noch viel mehr, mindestens jeder dritte oder sogar jeder vierte.“

Mathematik wird heute “üblicherweise als eine Wissenschaft beschrieben, die durch logische Definitionen selbstgeschaffene abstrakte Strukturen mittels der Logik auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht.” (Wikipedia)

Puh! Und? Begeistert? Wenn das Mathematik ist, ist Mathematik dann interessant?

Es ist scheinbar schwer eine einfache und „schöne“ Definition von Mathematik zu finden. Zumal es keine allgemein anerkannte Definition gibt.
Die einen lieben die Mathematik, die anderen hassen sie, fast niemand scheint ihr gleichgültig gegenüberzustehen. Die Mathematik zu hassen, das geht eigentlich gar nicht, denn Mathematik ist so vielseitig und vielschichtig, die kann man gar nicht absolut hassen.
Sie hassen höchstens das, was an tradierten Vorstellungen von Schulmathematik übriggeblieben ist. Sie hassen vielleicht den Pythagoras oder partielles Wurzelziehen – das darf man hassen. Aber die „ganze Mathematik“ – keinesfalls.
Schüler und Eltern, ach Menschen überhaupt, erwarten in ihrer reservierten Haltung auch häufig „ältere, weiße Männer aus der Mittelklasse, die besessen sind von ihrem Fach, aber keine Sozialkompetenz haben und auch kein Privatleben außerhalb der Mathematik”.
Viele, sehr viele Menschen, sehr verschiedene Menschen betreiben Mathematik. Nicht selten besitzen sie kaum Gemeinsamkeiten, außer der Begeisterung für ihr Fach.

NERD – Uhr – Quelle: https://www.pexels.com

Aber natürlich gibt es auch die „Nerds“, jene die „voll“ dem Klischee entsprechen, aber auch die gehören nur zum bunten Bild der Mathematik.
Oft werden junge mathematisch interessierte Menschen mit der Frage konfrontiert: „Und was macht man später mit Mathematik?“ Da hat man doch keine Perspektive.

Wir behaupten Gegenteiliges.

Ein Widerspruch tut sich auf. Jede Menge Perspektiven oder keine?
Die Lösung ist recht einfach. Waren des täglichen Bedarfs (oder mehr) werden mit mathematischen Methoden entworfen, optimiert und verkauft. Davon profitieren ganz klar Banken und Versicherungen, Software- und Filmindustrie, Logistik und Verkehr, die Automobilindustrie, die Bahn usw. Alles voller Mathematik! Wussten Sie das? In der Öffentlichkeit ist das kaum bekannt. Fast jeder Bereich der Mathematik trägt zu Schlüsseltechnologien bei, umgekehrt kommt kaum ein Industriebereich ohne Numerik und ohne Optimierung aus. Mathematik ist heute überall, auch wenn sie am Ende im Produkt oft nicht sichtbar ist (vgl. Günther M. Zeigler, mathematik.de).

Warum sprechen wir über Zuneigung und Abneigung zur Mathematik, über das Bild eines Mathematikers wie er sich häufig vorgestellt wird? Über die Perspektiven die man hat oder vielleicht nicht?
Weil die begabten Schüler, denen die Mathematik schon in der Schule Spaß macht, vielleicht einmal überlegen, ob sie später Mathematiker werden wollen und dazu benötigen sie zeitgemäße Vorbilder und keine verstaubten Vorurteile – denn Mathematik bietet jede Menge Perspektiven!

Unser Lehrerteam ist ein ebenso bunter Haufen an mathematisch begeisterten Menschen. 14 männliche und weibliche, junge und junggebliebene, große und kleine, sport-, physik-, astronomie-,, chemie-, geographie- und/oder netflix- bzw. informatikinteressierte Menschen.
So verschieden wir sind, verfolgen wir dennoch ein gemeinsames Ziel:
Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums sollen vorurteilsfrei, angstbefreit und mit Erfolg am Mathematikunterricht partizipieren.
In den letzten Jahren ist uns das – gemessen an den Ergebnissen der zentralen Prüfungen (Klasse 10 und 12) –  gelungen. Diese Ergebnisse waren stets besser als der Landesdurchschnitt.
Zu diesen Ergebnissen trägt auch die differenzierte Förderung unser Schüler im Rahmen des Ganztagsunterrichts bei. So bieten wir neben einer Begabtenförderung für mathematisch interessierte Schüler auch eine Förderung für leistungsschwächere Schüler an. Besonders auf die Klassenstufen 7 und 8 wird hier ein besonderer Fokus gelegt, da für viele Schüler diese Phase nach der Grundschulzeit die schwierigste ist.

Wettbewerbe und Aktivitäten

Känguru-Wettbewerb
Eine Vielzahl unserer Schüler (nicht selten > 100) nimmt jährlich an diesem Wettbewerb, welcher immer an einem Tag im März weltweit stattfindet, teil und erzielt tolle Ergebnisse.

Mathematikolympiade
In den letzten Jahren konnten Schülerinnen und Schüler unserer Schule vielfältige Erfolge im Land Brandenburg erringen und darüber hinaus an der Bundesrunde teilnehmen.

Tag der Mathematik
Jährlich nimmt eine kleine Runde mathematisch interessierter und begabter Schüler an einem Wettbewerb im Rahmen des Tages der Mathematik in Berlin teil und errrang dort bereits mehrere erste Plätze.

Pi-Day
3- 14 – Der 14.März wird weltweit als Pi-Day begangen. (Die Zahl Pi beträgt rund 3,1416). Die Fachschaft denkt über die Organisation eines mathematischen Tages mit Workshops, Vorträgen etc. im Rahmen des Pi-Days im kommenden Jahr nach.

—wird zeitnah ergänzt —

„Mens fervida in corpore lacertoso“ – Ein feuriger Geist in einem muskulösen Körper

(Pierre de Coubertin, in: Révue Olympique 67 (Juli 1911), S. 99 f.)

Verständnis der Fachschaft Sport

Der Fachbereich Sport des Friedrich-Schiller-Gymnasiums (im Folgenden: FSG) verfolgt das Ziel, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern (im Folgenden: SuS) die Freude am Sport zu vermitteln, sie zur Leistung zu motivieren, sie für die positiven Effekte des Sporttreibens zu sensibilisieren und sie der sozialen Aspekte des Miteinanders gewahr werden zu lassen.
Unser Fachkollegium besteht aus 4 Kolleginnen und 7 Kollegen, die allesamt ihre eigenen sportlichen Interessen und Werdegänge mit in einen ansprechenden und innovativen Unterricht einfließen lassen.

Wir begreifen uns als kommunikationsoffenes Kollegium, welches gerne auch neue und moderne Sportarten mit in den klassischen Sportkanon integriert.
Der Sportunterricht (3 Stunden pro Woche) wird auf Basis der gültigen Rahmenlehrpläne des Landes Brandenburg koedukativ in der Sekundarstufe I und II unterrichtet.

Räumliche und materielle Voraussetzungen

Das Friedrich-Schiller-Gymnasium bietet außerordentlich gute räumliche als auch materielle Sportmöglichkeiten.
Zur Verfügung stehen uns:

  • eine große Sporthalle, die man in drei kleinere Sporthallen unterteilen kann

  • ein großer, neu verlegter Kunstrasenplatz
    Der Hockeyplatz -neu mit blauem Kunstrasen
  • eine 400 Meter Strecke entlang des Kunstrasenplatzes
  • ein Tartansportplatz mit 4 Basketballkörben, einem Volleyballfeld und einem Fußball- /Handballtor sowie einer Weitsprunganlage
    Der Tartan Ballsportplatz
  • eine 1200 Meter lange Rundlaufstrecke entlang des Nottekanals

  • eine 3-Bahn-Schwimmhalle, die man fußläufig in 5 Minuten erreicht
Die schulnahe Schwimmhalle
  • Weiterhin steht uns von unserem Kooperationspartner (Netzhoppers KW e.V.) eine Beachvolleyballanlage zur Verfügung, die wir nach Absprache nutzen dürfen.

Kooperationen und Partnerschaften

Netzhoppers Königs Wusterhausen e.V. (1. Herrenmannschaft = 1. VB-Bundesliga):

  • Es besteht eine fruchtbare Kooperation mit den „Netzhoppers KW“. Viele SuS unseres Gymnasiums spielen leistungsorientiert in den Nachwuchsmannschaften der „Netzhoppers“.
  • Einige SuS haben sogar den Übergang in die 1.Herrenmannschaft (1.Bundesliga) geschafft und spielen dort auf allerhöchstem Niveau.
  • Unsere Volleyball-AG wird von einem fachkräftigen Übungsleiter der „Netzhoppers“ geleitet, wovon unsere SuS ungemein profitieren können.
  • Wie obig bereits erwähnt, dürfen wir für Ausbildungszwecke die Beachvolleyballanlage nach Absprache in den Sommermonaten nutzen.

WSG’81 Königs Wusterhausen Abt. Basketball (Red Dragons) Königs Wusterhausen e.V. (1. Herrenmannschaft = 2. BB-Bundesliga):

Auch mit dem ortsansässigen Basketballverein besteht eine enge Zusammenarbeit.

Ebenfalls wie die Volleyball-AG wird die Basketball-AG von kompetenten BB-Trainern der „Red Dragons“ angeleitet. Hier können die SuS ihre Fähig- und Fertigkeiten im BB-Spiel weiter verbessern und optimieren.

Weitere Sportangebote

Es gibt ein vielfältiges Angebot an Sport-AGs :

  • AG Volleyball (geleitet durch externe Sportfachkräfte der Netzhoppers KW)
  • AG Basketball (geleitet durch externe Sportfachkräfte der Red Dragons KW)
  • AG Tischtennis / Kleine Spiele
  • AG Rudern
  • AG Trampolinspringen

Innerschulische Sportveranstaltungen

Schillerlauf:

Ein schulsportlicher Höhepunkt ist der von den SuS organisierte Schillerlauf im Mai jeden Jahres. Hier treffen sich laufbegeisterte SuS, Lehrkräfte und Volkssportler(-innen) zu einem 30-minütigen Paarlauf. Besonders die Offenheit nach außen, das Kräftemessen mit den Lehrkräften und die vollständige Eigenorganisation durch Kursschüler sind Merkmal dieser Veranstaltung.

Schulsportfest:

Die Sus des ermitteln an diesem Tag die sportlichste Klasse der jeweiligen Klassenstufen durch vielfältige leichtathletische und spielerische Wettbewerbe, wobei neben sportlichen Höchstleistungen besonders das gemeinschaftliche Handeln im Vordergrund steht.

Außerschulische Sportveranstaltungen

  • Teilnahme an „Jugend trainiert für Olympia“ (im Folgenden: JtfO) in den Sportarten: Fußball, Volleyball, Basketball, Tischtennis, Handball
  • Teilnahme der Basketballer am „Alba-Cup“

Skilager

  • Alljährliche Durchführung eines Skilagers in Österreich
  • Dauer 5 Tage (Montag bis Freitag)
  • Während des Skilagers werden den Anfängern und Fortgeschrittenen (Ski und Snowboard) grundlegende, wie auch weiterführende Techniken gelehrt und beigebracht.

Das FSG – eine der sportlichsten Schulen im Land Brandenburg

  • Im Jahr 2005/2006 wurde das FSG zur „sportlichsten Schule des Landes Brandenburg“ gewählt.
  • 2016 wurden wir bei der Sportlerumfrage im Landkreis Dahme Spreewald in der Kategorie „sportlichste weiterführende Schule“ auf den 1. Platz gewählt.

Bisherige Erfolge

  • Neben den vielzähligen Erfolgen bei JtfO aller teilnehmenden Mannschaften, stechen gerade die Volleyballer und die Ruderer mit besonderen Leistungen heraus. Jedes Jahr qualifizieren sich die Mannschaften für die Bundesfinals und nehmen somit an der „Deutschen Meisterschaft der weiterführenden Schulen“ teil.
  • 2016 errangen unsere Volleyballer grandios den 2. Platz und wurden „Vize-Deutscher Meister“.
  • Die Rudermannschaften schneiden jedes Jahr außerordentlich gut ab und belegen oftmals die vorderen Plätze. So belegte bspw. unsere WK II Jungenmannschaft im Jahr 2017 den 4. Platz.

Königs Wusterhausen, 01.02.2019, Fachbereich Sport, gez. Schnitzlein

Naturwissenschaften

 

Das Fach Astronomie – offizielles Fach für alle Schüler des FSG

Das Friedrich-Schiller-Gymnasium gehört zu den wenigen Gymnasien im Land Brandenburg, die nach der Abschaffung des Astronomie – Pflichtunterrichts 1991 für alle Schüler der Sekundarstufe 1 Astronomie wiederum als Pflichtbelegung anbieten. Seit 1999, mit wenigen Unterbrechungen, kann im FSG Astronomie auch als Grundkursfach in der Sekundarstufe II gewählt werden.

Zwei Lehrer, Herr Kausch und Herr Schierhorn bilden das Team der Astronomielehrer. Seit 2018 werden sie durch den Mathematik- und Physiklehrer Herrn Bolling unterstützt, der Astronomie als Hobby in seiner Freizeit betreibt. Auf dieser Seite wollen wir den Fachbereich mit seinen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen aktuellen Aktivitäten vorstellen.

Astronomie ist seit 20 Jahren fest in der Stundentafel verankert.

Das Friedrich-Schiller-Gymnasium besitzt eine technisch-naturwissenschaftliche Ausrichtung. Somit wurden mit der Einführung der Kontingentstundentafel die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik gestärkt und Astronomie sowie Informatik als Pflichtfächer im Schwerpunktbereich der Sekundarstufe I etabliert.

Entwicklung der Astronomie am FSG

  • seit 1992 als Wahlpflichtfach (WPF) mit 5 Wochenstunden in den Klassenstufen 9 (3 Std.) und 10 (2 Std.)
  • seit 1999 mit Grundkursen in der Sekundarstufe II in den Klassenstufen 12 und 13; seit 2002 in den Klassenstufen 11 und 12
  • seit dem Schuljahr 2004/2005 veränderte Stundentafel mit Stärkung der naturwissenschaftlichen Fächer, Informatik und Astronomie
  • seit Schuljahr 2005/2006 Pflichtfach für alle Schülerinnen und Schüler in der Klassenstufe 10 mit Anfangs einer Wochenstunde und seit 2009/2010 mit 2 Wochenstunden
  • ab Schuljahr 13/14 in den Klassenstufen 11 und 12 auf Kurs auf Grundlegendem Anforderungsniveau (GAN) und bisher einmal als Seminarkurs

Möglich wurde der Astronomieunterricht durch den Lehrer Herrn Kausch, der in Jena Physik und Astronomie und später in Potsdam Mathematik studiert hat. Seit mehr als 20 Jahren führt er den Astronomieunterricht am FSG durch, begleitete viele Schülerinnen und Schüler im Unterricht sowie in den Projektwochen und bei Wettbewerben. Als Stellvertretender Schulleiter ist die Zeit für die Astronomie knapper geworden.
Seit dem Schuljahr 2012/2013 arbeitet mit Herr Schierhorn ein weiterer Astronomielehrer am Friedrich-Schiller-Gymnasium. Bei seinem Studium zum Mathematik- und Physiklehrer in Potsdam erwarb er auch die Lehrbefähigung für das Fach Astronomie. Dieses Fach unterrichtete er auch seit 1994 an einer anderen Schule. Bis zum Jahr 2012 war Herr Schierhorn der landesweite Fachberater für Astronomie in Brandenburg, eine Funktion, die es nach der Umgestaltung des Fortbildungssystems im Schulwesen des Landes nicht mehr gibt. Trotzdem führt Herr Schierhorn weiter Fortbildungen für Lehrer anderer Schulen im Fach Astronomie durch.

Neben dem Unterricht in Klasse 10 wollen Herr Kausch und Herr Schierhorn weitere Möglichkeiten anbieten, außerhalb der Schulzeit sich mit den interessanten Inhalten der ältesten Naturwissenschaft zu beschäftigen. Beobachtungsabende, über deren Termine im Unterricht bzw. über den Vertretungsplan informiert wird, sind da eine Möglichkeit. In unregelmäßigen Abständen finden Abendvorträge zur Astronmie in der Schule statt.

Beobachtungsplattform der Sternwarte in Dahlewitz (TF); links das Planetarium

In ihrer Freizeit halten Herr Kausch und Herr Schierhorn, neben anderen Referenten, auch populärwissenschaftliche Vorträge zu Themen aus Astronomie und Raumfahrt in der Volks- und Schul-  Sternwarte Dahlewitz. Die aktuelle Vortragsreihe läuft seit September 2018. Näheres dazu siehe: www.sternwartedahlewitz.de unter. Alle Veranstaltungen finden in der Sternwarte in Dahlewitz, Bahnhofstraße 63 statt. Anschließend kann bei entsprechender Wetterlage auch mit dem Spiegelteleskop der Sternwarte unter Anleitung der Himmel beobachtet werden.

Vertragsunterzeichnug der Schulpartnerschaft mit dem HdA (v.l.n.r.: C.Scorza-HdA; Dr. Markus Pössel-Leiter des HdA; F. Kausch-FSG; U.Schierhorn-FSG)

Seit Oktober 2012 ist unsere Schule Partnerschule des „Haus der Astronomie“ – HdA – in Heidelberg. U.a. organisiert das HdA die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern am Projekt PanSTarrS, einem globalen Projekt, in dem unbekannte Asteroiden gesucht werde. Näheres zum HdA siehe http://www.haus-der-astronomie.de/

U.Schierhorn vor dem Flugzeug SOFIA im Feb. 2014

Außerdem sind wir Partnerschule des deutsch-amerikanischen Infrarotastronomieprojekts SOFIA, welches von der NASA und der DLR betrieben wird. Höhepunkt dieser Partnerschaft war der Mitflug von Herr Schierhorn im Februar 2014 als Mitglied der 2. Lehrergruppe aus Deutschland, der dieser Flug ermöglicht wurde. Näheres dazu kann hier, auf der Homepage des Deutschen Sofia Instituts (DSI), gelesen werden.

Willkommen auf der Internetseite des „Greenteams“ des Friedrich-Schiller-Gymnasiums.

In unserem Fachbereich Biologie unterrichten derzeit fünf Lehrer und regelmäßig unterstützen wir auch Referendare in ihrer schulischen Ausbildung.

Allen Kollegen ist die ganzheitliche Vermittlung der biologischen Phänomene besonders wichtig, d. h. neben der theoretischen Erarbeitung steht das praktische Arbeiten – Mikroskopieren, Experimentieren, Untersuchen – und die kreative Veranschaulichung – Anfertigen von Modellen, Plakaten, Broschüren – im Mittelpunkt, um Interesse, Begeisterung und Neugier zu wecken.

Dank der Hilfe unseres Schulfördervereins ist es uns möglich, viele spannende, praxisbezogene und interessante praktische Arbeiten durchzuführen. Herzlichen Dank.

Die Schrecken waren da…

…am 24.01.2015 war es wieder soweit. Das Fachbereich Biologie öffnete anlässlich des Tages der offenen Tür seine Pforten, um sich den jungen Schülerkollegen vorzustellen. Neben den Gespenstschrecken präsentierten sich natürlich alle Kollegen des Fachbereiches sowie das Fach Biologie in der Sekundarstufe I und II mit hier möglichen Seminarkursen.

Exkursion ins Gläserne Labor

Im Januar / Februar 2015 fahren die LKs des FB Biologie auf Exkursion ins Gläserne Labor Berlin-Buch, um in einem vierstündigen Praktikum gentechnische Experimente selbst durchzuführen und die im Unterricht gelernte Theorie praktisch anzuwenden.

Dabei isolieren sie die DNA ihrer eigenen Mundschleimhautzellen oder üben sich im Auswerten von Tatortspuren bei der Tätersuche in einem fiktiven Kriminalfall.

Naturwissenschaftstag 2014

Am 12. November 2014 fand der Naturwissenschaftstag am Schiller-Gymnasium statt. Interessierte Schüler konnten die naturwissenschaftlichen Fachbereiche kennenlernen. Der FB Biologie stellte sich mit einem Quiz vor, in dem viele Unterrichtsinhalte – Experimente, Mikroskopie, Naturobjekte betrachten und vergleichen und Wissen anwenden – kurzweilig verpackt waren. So mussten z.B. das Straußenei, der Papageienschädel und die Bucheckern erkannt werden. Viele interessierte Schüler fanden schnell die Lösungen.

Im Fachbereich Chemie unterrichten folgende Lehrkräfte:

  • Frau G.Glaschke
  • Frau M.Karohs
  • Herr H.Pocher
  • Herr S.Pranke (Fachbereichsleiter)
  • Frau C.Robbel

Weiteres erscheint in den nächsten Tagen.

 
Der Fachbereich Physik befindet sich bei uns in der Schule in den Räumen 307-309.
Folgende Lehrkräfte unterrichten in 2018/19 im Fach: Herr Mühling (Fachkonferenzleiter), Herr Kausch, Herr Günther, Herr Lock, Herr Buge, Herr Bolling, Frau Krüger, Frau Nowotny und Frau Schal.
Weitere Lehrkräfte für das Physik sind: Herr Bengsch, Herr Stehle, Frau Borchmann, Frau Rodner und Herr Schierhorn. Sie unterrichten in diesem Schuljahr jedoch nicht das Fach.
Weitere Informationen zum Fachbereich aber auch Termine und Materialien zum Physikunterricht im FSG finden Sie hier oder unter: physik-in-kw.com.

Weiter

Gesellschaftswissenschaften

„Die Geographie vertritt das Reisen und erweitert den Gesichtskreis nicht wenig.
Sie macht uns zu Weltbürgern und verbindet uns mit den entferntesten Nationen. […]
Ohne sie bleibt man, was man auch gelernt haben mag, beschränkt, begrenzt, beengt.
Nichts bildet und kultiviert den gesunden Verstand mehr als die Geographie.“
Immanuel Kant

Im Fach Geographie beschäftigen wir uns mit den räumlichen Strukturen und Prozessen auf der Erde. Ziel ist es, die Erde in ihrer Einzigartigkeit,

Abb. 1 Fachbezogene Kompetenzen Quelle: RLP Sek I Land Brandenburg

Vielfalt und Verletzlichkeit zu begreifen und verantwortungsbewusst mit ihr umzugehen.

Wir wollen Schüler/innen dafür begeistern, Räume in ihren Eigenschaften und Wirkungszusammenhängen zu erfassen, um lokale, regionale und globale Prozesse/Probleme bewerten und Handlungsmöglichkeiten entwickeln zu können.

Lehrkräfte in unserem Fachbereich sind      Marlies Hellmann, Petra Koch, Stefan Melzer, Mario Rohde, Philipp Schäfer und Sabine Hellmann.

Geographieraum Raum 303

Unsere Fachräume – Raum 302 und 303 – befinden sich im Obergeschoss des Haupthauses . Hier haben wir auch einen Vorbereitungs- und Kartenraum.

Der Geographieunterricht beginnt bei uns in Klasse 7 und wird bis Klasse 10 im Klassenverband unterrichtet. In den Klassen 11 und 12 werden Leistungs- und Grundkurse angeboten. Klasse 5 und 6 erhält Unterricht im Fach „GeWi“. Die Abkürzung „GeWi“ steht für „Gesellschaftswissenschaften“. In diesem Fach werden historische, politische und geographische Inhalte/Kompetenzen im Verbund vermittelt.

Besonders wichtig im Geographieunterricht ist uns die projektbezogene Arbeit zu aktuellen, fachübergreifenden Themen wie „EU“, „Klimawandel/-schutz“, Globale Disparitäten“ und „Ressourcenknappheit“.

Wettbewerbe, Projekte und Exkursionen bereichern und ergänzen unseren Unterricht.

Geographie- Wettbewerb                               Teilnehmer: Kl. 1-10

Organisation: Fachbereich Geographie

Geographen – Tag                                           Teilnehmer: Interessierte Schüler/innen 
                                                                           der Kl. 5/6 aus den Grundschulen der
                                                                           Region  

Organisation: Leistungskurse Kl. 11

„Der Fachbereich stellt sich vor“                  Teilnehmer: Interessierte Schüler/innen, Eltern, Abendveranstaltung + und Bürger/innen der Region

Tag d. Offenen Tür                                   

Organisation: Schüler/innen Kl. 7-10

Exkursionen nach Berlin                              Teilnehmer: Schüler/innen Klasse 10-12
und Brandenburg                                          

Organisation: Fachbereich Geographie    

Allgemeines

Geschichte wird durchgängig von der 5. bis zur 12. Klasse unterrichtet. In den Klassen 5- 7 und 9- 10 werden zwei und in der 8. Klasse eine Wochenstunde erteilt.

Die Qualifikationsphase schreibt den verpflichtenden Besuch eines Grundkurses Geschichte für jeden Schüler vor.

In den letzten Schuljahren hatten wir Schüler, die besonderes Interesse an diesem gesellschaftswissenschaftlichen Fach zeigten und es konnten Leistungskurse eingerichtet werden.

Lehrwerke für den Unterricht

Klasse

Verlag

Titel

5/6

Volk und Wissen

Geschichte plus 5/6

7/8

C. C. Buchner Verlag

Das waren Zeiten 7/8 (seit 2010/11)

9/10

Diesterweg Verlag

Expedition Geschichte 9/10

11/12

Schöningh

Zeiten und Menschen Band I und II

Diese Arbeitsmaterialien werden von der Schule zur Verfügung gestellt.

Beitrag des Faches Geschichte zur Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages

Unser Unterricht hat das Ziel, erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erweitern und zu vertiefen, sodass die Schülerinnen und Schüler auf ihre zukünftige Lebens- und Arbeitswelt vorbereitet sind. Die Beschäftigung mit der Geschichte soll insbesondere zum selbstständigen historischen Denken führen.

Der beschleunigte Wandel einer von Globalisierung geprägten Welt sowie die Erweiterung des Wissens und seine Verfügbarkeit erfordern die Ausprägung notwendiger Kompetenzen. Zur Entwicklung dieser werden dem Schüler gezielt aufgebaute historische Kenntnisse, die mit fachspezifischen Methoden erschlossen werden, als Basis angeboten. Dieses Wissen soll durch Anwenden in kompetentes Handeln übergehen z. B. als Partizipation an der politischen Willensbildung und als reflektierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Prozessen.

Mercedes Katharina Stropahl als Preisträgerin bei dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Mercedes Katharina Stropahl hat erfolgreich am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2014/15 „Anders sein – Außenseiter in der Geschichte“ teilgenommen.

Die Arbeit mit dem Titel „Der Umgang mit Menschen mit einer köperlichen Behinderung im Wandel“ erhält einen Preis für den Landessieg.

Das Preisgeld und die Urkunde für ihre geleistete Arbeit erhält Mercedes auf der Landespreisverteilung im Deutschen Historischen Museum in Berlin am 16. September 2015.

Die Köber-Stiftung schreibt in jedem Jahr einen Geschichtswettbewerb aus. Mercedes hat sich im Rahmen des Geschichtsunterrichts im EAN-Kurs nach Vorstellung der Thematik durch Frau Seifert für die Teilnahme entschieden. Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historischen Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland.

Projektgruppe beim Verlegen der Stolpersteine

Nachdenklich

Im Sommer 2005 haben Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Königs Wusterhausen mit Frau Seifert unter der Leitung von Frau Dr. Hübener und mit Unterstützung der Landesklinik Teupitz eine Projektwoche durchgeführt. Diese diente der Aufarbeitung der „Geschichte der Landesanstalt Teupitz in der NS-Zeit“.

Das Ziel war, eine landesweite Ausstellung mitzugestalten, die diese Thematik einer größeren Öffentlichkeit zugänglich macht. Damit konnten wir auf eine Opfergruppe aufmerksam machen, deren Schicksal sowohl in der Gesellschaft als auch in den Familien bis heute häufig tabuisiert wird. Dazu recherchierten wir speziell zu den Biografien von Fritz B., Willi S. und Paul Goesch.

Als Höhepunkt wurden mit dem in Köln lebenden Künstler Gunter Demnig sogenannte „Stolpersteine“ zum Gedenken an die Opfer der Krankenmorde in der NS-Zeit vor dem Haupteingang der Landesklinik Teupitz verlegt. Die am Projekt beteiligten Schüler übernahmen die Patenschaft über einen „Stolperstein“.

folgt

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

Hiermit begrüßen wir sie im Fachbereich Politische Bildung am Friedrich – Schiller – Gymnasium in Königs Wusterhausen.

Derzeit unterrichten dieses Fach an unserer Schule fünf Kolleginnen und Kollegen, Frau M. Hellmann, Herr W. Günther, Herr T. Schumann, Herr M. Dießner und Herr H. Wedekind.

Eingeführt wird dieses gesellschaftswissenschaftliche Fach in der neunten Klasse. Nach der zehnten Klasse haben die Schülerinnen und Schüler die Wahlmöglichkeit einen Grund – oder einen Leistungskurs zu belegen und ihr Abitur in diesem Fach abzulegen.

Da unsere Gesellschaft immer wieder in Veränderungen begriffen ist, sollen unsere Schülerinnen und Schüler auch befähigt werden, diese zu erkennen, aber auch zu hinterfragen.

Sie sollen verstehen, analysieren und beurteilen lernen, um später auch als mündige Bürger mitgestalten zu können.

Diese Entwicklung zu unterstützen, ist ein wesentliches Anliegen des Politikunterrichts. Demokratische Vielfalt, Umgang mit Meinungen – auch des anderen – und politische Aktualität sollen Werte vermitteln, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich künftig in der demokratischen Kultur zurechtzufinden und sie auch als junge Bürger selber aktiv mitzugestalten.

Über den Unterricht hinaus werden Exkursionen angeboten, so zum Beispiel in den Deutschen Bundestag oder in den Brandenburger Landtag, Projektfahrten, z.B. Brüssel oder Strassburg oder Diskussionsrunden mit Politikern.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung

Holger Wedekind

Fachbereichsleiter Politische Bildung

Für Schüler

Was kann ich tun, bei Streit mit Freunden? Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? Gab es Jesus wirklich? Wann fängt das Leben an, wann hört es wieder auf und was ist „der Himmel“? Wer hat die Bibel geschrieben? Und woran glauben eigentlich Buddhisten?

Fragen über Fragen – und Fragen, die euch einen Eindruck geben, in welche Richtung wir im Religionsunterricht arbeiten.

Nach den drei Jahren Religionsunterricht wisst ihr, woran Christen glauben und woran die Anhänger der anderen großen Religionen; ihr habt gelernt, wie ihr mit Konflikten umgehen könnt, wie man eine „ethische Entscheidung“ fällt, wenn man einmal in schwierige Situationen kommt, was im Gottesdienst einer Kirche passiert und noch vieles mehr.

Ihr habt gemeinsam Texte gelesen, Vorträge gehalten und Plakate gestaltet, ihr habt an Rollenspielen und Podiumsdiskussionen teilgenommen, in der Bibel gelesen und vielleicht an einer Exkursion teilgenommen. Ihr habt Filme analysiert und eventuell auch selbst einen gedreht.

Ach ja, und ihr habt Tests geschrieben und einen ordentlichen Hefter mit Inhaltsverzeichnis und Glossar geführt.

Für Eltern

Im Land Brandenburg können sich Schülerinnen und Schüler vom Fach Lebenskunde-Ethik-Religionskunde (LER) abmelden und das Fach Religion (Rel) wählen. An unserer Schule wird in der Regel zum Schuljahresbeginn für die Klassenstufe 7 ein zweistündiger Probeunterricht in jedem Fach angeboten, damit sich die Schülerinnen und Schüler besser orientieren können.

Im Zentrum des evangelischen Religionsunterrichts steht eine Einführung in das Christentum. Aus dieser Perspektive heraus wird ein Kennenlernen anderer Religionen ermöglicht. Damit erwerben Schülerinnen und Schüler eine religiöse Kompetenz, die ihnen hilft, Bereiche unserer Kultur, wie Feste, Bräuche, Symbole ebenso wie Bereiche der Literatur, Kunst oder Musik zu erschließen und zu deuten.

Darüber hinaus werden soziale und ethische Fragestellungen behandelt (z. B. Sterbehilfe, globales Handeln …) sowie Grundlagen der christlich-abendländische Kultur und ihre Bezüge zu anderen Kulturen erarbeitet.

Der Wissenserwerb, das Verstehen sowie die Interpretationsfähigkeit religiöser Gegenstandsbereiche befähigt Schülerinnen und Schüler zu einer reflektierten Handlungskompetenz. Ziel des Religionsunterrichtes ist es somit, eine eigene dialogfähige Position zu entwickeln.

Die Teilnahme steht – unabhängig eventueller Kirchenzugehörigkeiten – allen Schülerinnen und Schülern offen. Die Erteilung des evangelischen Religionsunterrichts erfolgt nach dem geltenden Rahmenlehrplan. Die Zensierung geschieht entsprechend dem Brandenburger Schulgesetz, es werden Kenntnisse und Fähigkeiten bewertet, keine persönlichen religiösen Einstellungen.

Ästhetische Fächer

Kunst öffnet Augen

Kunst stärkt die Individualität

Kunst ermöglicht eine andere Sicht auf die Welt

Im Fachbereich Kunst unterrichten Frau Fergin, Frau Flicke und Frau Hoffmann.

Der Kunstunterricht möchte neben dem Erwerb von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten die Schüler neugierig auf unterschiedliche Techniken machen und ein Spektrum an individuellen Ausdrucksmöglichkeiten vermitteln. Dazu gehören grafische, malerische und bildhauerische Techniken und das Arbeiten mit verschiedensten Materialien. So ist das Arbeiten mit Ton als fester Bestandteil integriert. Auch das Kennenlernen unterschiedlicher Kunstrichtungen und Künstler ist Gegenstand des Unterrichts. Darin eingeschlossen sind auch Ausstellungsbesuche und Exkursionen, in denen Künstler und Kunstwerke unmittelbar erlebbar werden.

Das Führen eines Skizzenbuches für die Schüler ab der 5. bzw. 7. Jahrgangsstufe ist Bestandteil der Unterrichtsarbeit. Darin können die Suche und die Entwicklung der individuellen Handschrift über mehrere Jahre dokumentiert werden, aber auch seismographisch Stimmungen und Interessen in verschiedenen Entwicklungsphasen sichtbar gemacht werden. Mut zu Neuem kann sich durch Experimentierfreude und Entdeckerlust entwickeln.

Ausstellungen in den Fluren und zu besonderen Anlässen im ganzen Haus bereichern das Schulleben. Die FriSch-Galerie der Schule ist seit vielen Jahren eine Plattform für Kunstinteressierte, die ihre Arbeiten, die nicht im Unterricht entstanden sind, einem breiten Publikum zur Diskussion stellen. Diese Möglichkeit steht allen offen – Schülern, Eltern, Ehemaligen und auch Kollegen.

Architektur

Bildbearbeitung

Fotografie

Zeichnung

Malerei und Grafik

Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“

Wilhelm Busch: „Der Maulwurf“ (1872)

Kaum ein Tag am Friedrich-Schiller-Gymnasium, ohne dass solche Geräusche durch das Schulhaus dringen. Neben dem obligatorischen Unterricht, in dem man aus zwei Musikräumen Gesang, Keyboards, Schlaginstrumente und vieles mehr hören kann, gibt es auch noch eine Fülle von außerunterrichtlichen Aktivitäten. Am Bekanntesten ist da unser Schulchor, der jeden Montag nach der 7. Stunde in der Aula probt. Aber auch bei Wochenendproben kann man dem Chor lauschen. Weiterhin hört man jeden Mittwochnachmittag im Rahmen des Ganztages eine Gitarren-AG (für Anfänger und für Fortgeschrittene) und die Schülerband „(S)children“ bei ihren Proben. Jeden Freitag nutzen die Schüler der ABI-Band das Equipment und die Räumlichkeiten. Doch auch in den Pausen und an freien Nachmittagen werden die Instrumente genutzt, damit sich die Schüler als Solist versuchen oder vervollkommnen können.

Wer viel probt, will auch in und außerhalb der Schule auftreten: So sind – unterstützt durch die Solisten aus der Schülerschaft – viele Auftritte in Königs Wusterhausen und Umgebung durchgeführt worden. Aber auch schulische Höhepunkte, wie Abitur- und Immatrikulationsfeier, Weihnachtskonzert, Weihnachtsspektakel, Konzert der leisen Töne, Gedankenbummler und viele weitere sind ohne Musik längst nicht mehr denkbar.

Doch eins glauben wir zu wissen: Musik wird hier am Friedrich-Schiller-Gymnasium als schön gefunden.

Schulchor unseres Gymnasiums

Der Schulchor genießt nicht nur in der Region, sondern inzwischen auch darüber hinaus einen guten Ruf. Er wurde von 1976 bis 2006 vom Musikpädagogen Wolfgang Roll geleitet, wobei er neben einer Weihnachtskassette gemeinsam mit dem Schadow-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf auch schon eine CD produzierte. Mit großem Erfolg nahm der Chor auch stets an den Kreissängerfesten in Königs Wusterhausen teil. Seit 2006 wird der Chor erfolgreich von Claudia Wierzbicki geleitet. Der Chor umfasst 24 Mitglieder und hat viele Auftritte inner- und außerhalb der Schule.

Seit 2012 entscheiden sich unsere Schüler, ob sie ab Klasse 10 das Fach Musik, Kunst oder Darstellendes Spiel (in Zukunft heißt das Fach laut Beschluss des Ministeriums  „Theater“)  bis zum Abitur belegen wollen.

Unterrichtende Fachlehrerinnen: Frau N.Elmer, Frau H. Licht; Frau V. Zern

Wir sind die einzige Schule des Landkreises, die diese Möglichkeit bietet. Keine leichte Entscheidung.

Jährlich, am Tag der offenen Tür, stellt sich das Fach interaktiv vor.

Die Präampel und  O-Töne unseres Abiturjahrganges  in diesem Fach können bei der Entscheidung für oder gegen das Fach sicherlich helfen.

Schiller-Gymnasiasten wagen sich ans Impro-Theater

KÖNIGS WUSTERHAUSEN – Keine so schlechte Idee, die Selbsthilfegruppe für Hyperschüchterne. Improvisationstheater, das bedeutet Szenen aus dem Stehgreif zu spielen, ist sogar noch wirkungsvoller. Bei der Kulta war es eine Premiere für die Theater-AG des Schillergymnasiums.

Das Publikum ist bei dieser Art des Schauspiels genauso gefordert wie die Akteure auf der Bühne: Per Zuruf entscheiden die Zuschauer, wo sich eine Szene zuträgt – im Wohnzimmer, bei Ikea oder im Taxi – welche Beziehung die Figuren zueinander haben und was sie fühlen. Schnell müssen die Darsteller reagieren und die Vorgaben ins Spiel einbauen. Die Autofahrt wird zum Religionsunterricht, weil ein Tramper einsteigt, der seinen Fahrer bekehrt, Superman landet in der Besenkammer und Ludwig Scheetz, auch der musste als Folie herhalten, hält eine Kulta-Rede. Am Ende steht die Frage: „Warum liegt hier Stroh?“ Sinn ergibt das keinen, aber es sorgt für reichlich Situationskomik. Die Theatergruppe des Schillergymnasiums, geleitet von Heike Licht, hat aus der Not eine gelungene Tugend gemacht: Shakespeares „Sommernachtstraum“, den die Schüler eigentlich zur Kulta zeigen wollten, wurde nicht rechtzeitig fertig. Mit dem Impro-Theater haben die 14 Darsteller die Lücke mehr als nur gefüllt. Und hyperschüchtern („Wie ich heiße, sag ich nicht. Wenn du ’ne Freundin willst, musst du den Mund aufmachen.“) waren sie nur im Spiel. Das Publikum brach in schallendes Gelächter aus, da hatte sich wohl der eine oder andere wiedererkannt. tan

(MAZ vom 30.06.2010)

Auf folgende Aufführungen schauen wir zurück:

Auszüge aus „Antigone“ von Sophokles:

ein klassisch griechisches Stück

„Eine Ermittlung“

Szenen in der Form des dokumentarischen Theaters anhand von Protokollen von Überlebenden des Ghetto Lotz und des Vernichtungslagers Auschwitz anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus

„Die Nashörner“ nach Ionesco

Absurdes Theater über die Verführbarkeit von Menschen

„Lieben wollt ihr mich“ Szenen aus dem Leben Friedrich Wilhelm I.

Gemeinschaftsarbeit mit dem Friedrich-Wilhelm -Gymansium, anlässlich der Schlosseröffnung in Königs Wusterhausen

„Leben, Traum, Tod“ von Petra Seedorff

Eine Abiturientin wird mit tödlicher Krankheit, Intoleranz, Gewalt, der zynischen Realität und ihrer überforderten Mutter konfrontiert

„Wolken“ frei nach Ramon Pierson

Absurdes Theater über Himmel und Erde, Freiheit, Naivität, Ignoranz, Lust, Macht und die Entstehung totalitärer Bewegungen

„Theatris – nicht nur ein Spiel“

Fünf experimentelle Kurzstücke aus unserem merkwürdigen Alltag

„Spielen wir doch Willi Tell“

Eine Persiflage auf den Tellstoff von Schiller und die Theater AG

„Heiligeisdorf“ nach einem Theaterprojekt von Karlheinz Frankl

Wegsehen und kollektiv Schuldigwerden, eine Dorfgemeinschaft hat den Tod eines jungen Zugezogenen zu verantworten und schweigt.

„Der Kreidekreis“ frei nach Bertolt Brecht mit Eigenkompositionen von Sven Schenk und Stefan

In einer Welt, in der Besitzdenken und Sicherung der eigenen Position im Mittelpunkt stehen, wird Menschlichkeit zum schrecklichen Irrtum, der als Verbrechen gewertet wird.

„Unser fremder Planet“ frei nach Dürrenmatt

Im Angesicht des Untergangs durch eine Supernova hält ein Porträt unseres Planeten das Durcheinander der gesellschaftlichen Zustände fest. Dabei werden nicht nur die stolzen Erfolge von Kunst und Wissenschaft, sondern auch die Banalität unserer Welt bloß gestellt.

„Biedermann und die Brandstifter“ Parabel frei nach Max Frisch

„In einer Zeit, in der man keine Zeitung mehr aufschlagen kann: Schon wieder eine Brandstiftung…“.

Die Feuerwehr ist auf der Wacht. Kann sie weitere Brände verhindern?

Das Stück steht in der Tradition des epischen Theaters.

„Wenn Koffer sprechen …“ Festprogramm anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2010

„Darüber zu sprechen, ist unmöglich, darüber zu schweigen, verboten.“(Elie Wiesel)

Theatersport

Ein Spielleiter, zwei Spielergruppen, das Publikum, ein Paar Requisiten und schon kann der „Kampf“ um die verrücktesten Einfälle losgehen, alles entsteht im Moment, kein Vorplanen ist möglich.

Fremdsprachen

folgt

Französischuntericht am FSG Bildergebnis für frankreich flagge

Französisch wird an unserer Schule als 2. Fremdsprache (neben Latein) ab Klasse 7 angeboten.

Warum Französisch?

Viele kennen sicherlich Begriffe aus dieser Sprache im alltäglichen Gebrauch.

Mode, Küche, Kunst und Kultur sind ohne Kenntnisse der französischen Sprache schwieriger zu verstehen.

Außerdem ist historisch gesehen die Verbindung zwischen Frankreich und Deutschland von besonderer Bedeutung im europäischen Gefüge.

Karl der Große (Charlemagne), als Vater des europäischen Gedanken, sollte uns anspornen, die Sprache und Kultur unseres Nachbarn zu kennen.

Darum bemühen wir uns auch im Französischunterricht an unserer Schule.

Bildergebnis für frankreich karteSeit einigen Jahren pflegen wir für interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 einen Austausch mit dem Lycée Racan in Château-du-Loir in Frankreich. Wir besuchen uns im Herbst und im Frühling, gehen gemeinsam zur Schule, machen interessante Unternehmungen, leben in Gastfamilien und knüpfen Kontakte, die oftmals über die gemeinsame Zeit hinaus noch bestehen bleiben.

Außerdem gibt es im deutsch-französischen Kulturvertrag zahlreiche Möglichkeiten, sich sprachlich und persönlichkeitsbildend weiterzuentwickeln.

Programme wie Voltaire und Sauzay fördern den individuellen Schüleraustausch und bereichern euer Leben.

Außerdem verbessern solche Erfahrungen während eines Auslandsaufenthalts auch enorm eure Chancen für spätere berufliche Karrieren.

 

Alors, apprenez le français. 😉

Wir sind ein Team aus 5 erfahrenen Französischlehrkräften:

Frau N. Hübner (Frz/Reli)

Herr A. Schnitzlein (Frz/Sp)

Frau U. Schultz (Frz – Fachkonferenzleiterin)

Frau R. Schwarck (Frz/De)

Frau S. Wendler (Frz/En)

 

Wir freuen uns auf neugierige und motivierte Schülerinnen und Schüler.

 

A plus! – Tschüß

5 gute Gründe, Latein zu lernen:

  1. Das Latinum ist Zugangsvoraussetzung für viele universitäre Studiengänge (s. u.)
  2. Durch das Erlernen der lateinischen Sprache verbessern die Schüler
  • ihre Fähigkeiten im Umgang mit der deutschen Grammatik
  • ihre Fähigkeit zur Textanalyse
  • ihre Fähigkeit zur systematischen Herangehensweise an Fragestellungen
  • ihre Sprachgenauigkeit
  • ihre Ausdrucksfähigkeit im Deutschen
  • ihren Wortschatz

Beherrschen der lateinischen Sprache

  • als Grundlage zum Verständnis von Fremdwörtern und Fachbegriffen
  • als Wissenschaftssprache
  • als Grundlage zum Erlernen der romanischen Sprachen
  • als Zugang zur europäischen Kultur und zur Stärkung des historischen Bewusstseins
  • als solide Grundlage für ein umfangreiches Allgemeinwissen

Latein ist besonders geeignet für:

  • Kinder, die Freude an genauem Beobachten haben
  • Kinder, die stärker zu präzisem und strukturiertem Denken neigen
  • Kinder, die in Englisch Schwierigkeiten im Sprechen und Schreiben haben
  • dagegen im Grammatikunterricht und Mathematik gute Erfolge aufweisen

Das Unterrichtsfach Latein

  • kennt keinen Unterschied zwischen Schriftbild und Aussprache
  • umfasst das Lesen und Übersetzen lateinischer Texte zu Themen des Alltags (Kleidung, Essen, Freizeit, etc.), der Geschichte, der Politik, der Philosophie und der Grundprobleme des menschlichen Lebens
  • beinhaltet die wertende Auseinandersetzung mit den Inhalten antiker Texte
  • ermöglicht Teilnahme an Sprachenwettbewerben

 

Latinum – Zugangsvoraussetzung für viele Studiengänge

Für viele beliebte und hochangesehene Studiengänge (z.B. Jura, Medizin) werden zunehmend Lateinkenntnisse verlangt. Die meisten Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Studiengänge, wie bspw. die Germanistik oder Anglistik setzen ein Latinum ebenfalls zwingend voraus. Auch Studiengänge in religiöser Richtung (z.B. Theologie), geschichtliche Studiengänge und ein Studium der Philosophie profitieren oft von guten Lateinkenntnisse, die an unserer Schule erlernt werden können.

 

Weitere Auskünfte erteilen gern die FachlehrerInnen:

Herr Nicolas und Frau Maged

Technische Fächer

Der Fachbereich Informatik am Friedrich-Schiller-Gymnasium stellt sich vor!

Algorithmen sind die Strukturen, die unser Leben steuern! Daten verarbeiten, auswerten und entsprechende Reaktionen auf die Ergebnisse selbiger sind Grundlage des Lebens.

Es ist Teil unserer Berufsphilosophie, dass sich die Schülerinnen und Schüler den Inhalt thematisch erarbeiten, den Wert erkennen und den Sinn der Informatik erfassen.

Logisches Denken zu entwickeln, aber auch die Algorithmik in Strukturen zu verwandeln, ist unter anderem Aufgabe der Informatiklehrer.

Über die allgemeinen Grundlagen, die technischen Zusammenhänge und Sofwarehandhabbarkeit im WAT-Unterricht steigen die Schüler in Klasse 9 in die Informatik ein. Hier ist es das Ziel, die algorithmischen Strukturen in der Alltagswelt und schließlich in der Informatik kritisch zu hinterfragen und letztendlich als wichtigen Teil des gesamten Konstrukts Schule zu verstehen. Die Schülerinnen und Schüler kennen Darstellungsformen von Algorithmen und sind in der Lage, diese ineinander zu überführen. Sie modellieren einfache Abläufe mit Algorithmen in Sequenz, Auswahl, Wiederholung. Durch die Programmierung in Pascal (Niki) wird das algorithmische Problemlösen geschult. Weiterhin werden Datenstrukturen von Grund auf bis hin zum Datenschutz, Urheberrecht und das Leben in vernetzten Systemen in einer Wochenstunde vermittelt. Damit werden die Schülerinnen und Schüler sensibilisiert, Chancen und Risiken von Informatiksystemen zu bewerten.

In Klasse 10 ist das erlernte Fachwissen nun zunächst in Datenstrukturen und in Datenbanken anzuwenden. Dies erfolgt immer im Kontext mit der „Alltagswelt“. Praktische Zusammenhänge verstehen und die Möglichkeiten nutzen, verschiedene Beispiele (z. B. Datenbanken im gesellschaftlichen Umfeld) anzuwenden, ist maßgeblich für den Unterrichtserfolg. Schließlich wird der Umgang mit verschiedenen Zahlensystemen, deren Umrechnungsverfahren und Darstellungsmöglichkeiten genauso wichtig wie die Umsetzung des algorithmischen Denkens in Form der Programmierumgebung Lazarus. Außerdem wird die Programmiersprache Delphi in dieser Klassenstufe unterrichtet.

In der Sekundarstufe II wird am Friedrich-Schiller-Gymnasium das Fach Informatik einmal in grundlegendem Anforderungsniveau (GAN) und erhöhtem Anforderungsniveau (EAN) angeboten.

Im GAN werden die Bereiche aus der Sekundarstufe I vertieft und im EAN kommen zusätzlich die Themen der Objektorientierten Modellierung, die Behandlung von Formalen Sprachen, die Automatentheorie, logische Programmierung aber auch die Behandlung verschiedener Themenfelder aus der Technischen Informatik im Stundenplan vor.

Wir blicken auf eine langjährige Erfahrung in der Ausbildung junger Informatiker zurück und können auf diverse informatische Anerkennungen im Land stolz sein. Die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Institutionen und insbesondere mit der TH-Wildau ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, im Vorfeld der Berufswahl in verschiedene technische Bereiche buchstäblich ihre Fühler auszustrecken.

Herr Kelle

Informatiklehrer

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