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Schülerpartnerschaften

Schüleraustausch Dänemark

Unsere Partnerschule: Die SOROE AKADEMI’S SKOLE / DK

www.soroe-akademi.dk

An der Soroe Akademi kombiniert man in klassischem Rahmen ganz moderne Schuleinrichtungen und Unterrichtsmethoden mit mehr als 400-jähriger Erfahrung. Da die Schüler nicht nur aus Dänemark, sondern aus fast 30 Ländern kommen, ist diese Schule kein typisches dänisches Gymnasium, sondern viel mehr.
In Soroe gelegen, einer Stadt mit ca. 15.000 Einwohnern, umgeben von drei Seen und wunderschönen Wäldern, befindet sich diese Schule nur eine Autostunde von Kopenhagen entfernt. Ursprünglich vor 850 Jahren in Abgeschiedenheit als ein Kloster errichtet, ist die Soroe Akademi heute ein modernes Gymnasium mit Internat für ca. 500 Mädchen und Jungen zwischen 15 und 19 Jahren. Die ersten Schüler erwarben 1910 das Abitur. Rund 150 der 500 Schüler sind Internatsschüler. Das Internat umfasst acht Internatsgebäude, in dem jeder Schüler sein eigenes modernes Zimmer bewohnt.

Das Gymnasium, das auf 9 oder 10 Jahre Volksschule folgt, beinhaltet eine 3-jährige Ausbildung in zwei Hauptzügen, einem humanistischen und einem naturwissenschaftlichen Fach. In den drei Jahren werden rund 15 Fächer unterrichtet. Die Schüler müssen 3-4 Fächer wählen, in denen sie sich spezialisieren möchten. Sie wählen z. B. eine spezialisierte Sprachausbildung, Mathematik oder Fächer wie Philosophie, Informatik, Latein/Griechisch, Musik oder Sport.
Mit dem erworbenen Abitur dürfen die Schüler an Universitäten in Dänemark oder im Ausland studieren.

Als Vorbereitung auf das Gymnasium bietet die Soroe Akademi ein einjähriges Integrationsprogramm im Rahmen der 10. Klasse an (In Dänemark gilt die neunjährige Schulpflicht!) an. Die Hälfte der Schüler in dieser recht kleinen Klasse sind Kinder von dänischen Familien im Ausland, für sie arrangiert man individuellen Unterricht als Hilfe, so dass sie sich für das Gymnasium qualifizieren können. Als erklärtes Ziel der Soroe Akademi gilt nicht nur das Erweben des Abiturs, sondern auch die Schüler für ihr weiteres Leben in einer demokratischen und internationalen Gesellschaft von heute zu qualifizieren sowie sie zu Engagement und Verantwortung zu erziehen.

Die Philosophie der Soroe Akademi ist es, nicht nur im Klassenzimmer zu lernen, sondern viel Gewicht auf eine Reihe von Schulaktivitäten, von Bigband, Sport, Chor bis zu Studienkreisen zu entfalten. In den alten Gebäuden wurden hervorragende, moderne Einrichtungen für z. B. Kunst und Musik geschaffen. Ein eigenes Stadion, aber auch ein schuleigener Ruderclub stehen zur Verfügung.

Seit 2009 befindet sich auf dem Campus ein Science-Center mit dazugehörigem Internat, um begabte dänische und ausländische Schüler wissenschaftlich forschen zu lassen.

Der CLUB der deutsch-dänischen Partnerschaft

Der CLUB ist ein freiwilliger, loser Zusammenschluss von Lehrern, Schülern und Eltern, die ihr Interesse daran zeigen, an der Vertiefung der freundschaftlichen und fachlichen Zusammenarbeit zwischen dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen und der Soroe Akademi mitzuwirken.

Der CLUB stellt sich folgende Ziele:

  • Schaffung eines deutsch-dänischen Freundeskreises am Friedrich-Schiller-Gymnasium
  • Ausbau der Beziehungen zwischen beiden Schulen
  • Unterstützung gemeinsamer Unterrichtsprojekte
  • Inhaltliche Planung und Unterstützung eines Schüleraustausches
  • Vorbereitende und begleitende Unterstützung von Schülerauslandsaufenthalten dänischer Schüler in Königs Wusterhausen
  • Organisation gemeinsamer Veranstaltungen der Lehrer beider Partnerschulen
  • Präsentation der Ergebnisse der CLUB-Arbeit im Internet und an der Schule
  • Enge Zusammenarbeit mit dem CLUB an der Soroe Akademi

Schüleraustausch Israel „Vehakol Yofi Tofi Achla Bachla“

Das Austauschprojekt zwischen dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen und der Ahad Haam High School Petah Tiqwa/Israel ging in die „zweite Runde“ – KWer Schüler besuchten ihre israelischen Freunde.

„Alles ist klasse, prima, fein und mir geht es super“ … – so in etwa ist der Text jenes hebräischen Liedes, das unsere israelischen Austauschpartner uns bereits in Deutschland beibrachten. Im Grunde doch das absolute Gegenteil von dem, was wir Europäer eigentlich mit Israel in Verbindung bringen. Es ist schon allein beachtenswert, sich mit einer israelischen Partnerschule schmücken zu dürfen. Aber sogar selbst dieses vielseitige Land bereisen zu dürfen – das Land, das bereits als Land der Bibel unsere abendländische Kultur bedeutend prägte, das aber noch vielmehr nach dem Zweiten Weltkrieg auf besondere Weise mit Deutschland verknüpft ist, woraus für uns eine besondere Verantwortung erwächst, und das Land, das in der letzten Zeit auf seine Konflikte reduziert zu sein scheint – dieses Land selbst bereisen zu dürfen ist zweifelsohne eine großartige Gelegenheit. Ebenso groß und vielseitig sind die Erwartungen – und die Unsicherheiten -, die dabei entstehen.

Selbstverständlich vermag es eine einzige Woche nicht, all diese Aspekte annähernd ausreichend zu beleuchten, selbstverständlich wird versucht, alles ein wenig anzutasten. Dadurch wurde unsere Reise mitunter zu einer fast pausenlosen Aneinanderreihung (gewiss spannender und sorgsam ausgewählter) Aktivitäten, bei der wir mitunter doch von einem Ort zum anderen hetzen mussten. So ging es vom Schulbesuch in verschiedene Städte – Tel Aviv, Cesarea, eine alte römische Stadt, die Hafenstädte Acco und Haifa sowie Jerusalem, wo uns leider der Zutritt zur Altstadt verwährt blieb -, zum See Genezareth, den einst Jesus ohne Schwimmhilfe, Netz und doppelten Boden überquerte, zum Toten Meer (feinste Salzkristallschnitte mit sofortiger Desinfektion) sowie zum Kamelreiten (selbst das knurrende aggressive Kamel hinter mir hat sich beruhigt – alles lief gut). In Jerusalem besuchten wir darüber hinaus die sehr eindrucksvolle Gedenkstätte zur Shoa „Yad Vashem“ – leider fehlte uns auch hier wieder die Zeit.
All dies ergab ohne Frage ein sehr abwechslungsreiches, spannendes und von unseren Gastgebern großartig vorbereitetes Programm und war dadurch eine riesige Bereicherung. Allem voran jedoch ging die Zeit miteinander. Es ist ja Ziel solcher Austauschprogramme, zu der Erkenntnis zu gelangen, dass wir irgendwie – mit und in all den Gegensätzen – doch alle gleich sind. Und gewiss sind unsere israelischen Freunde genauso yofi tofi achla bachla wie wir. Es ist uns beiderseitiges Anliegen, einen regen Kontakt aufrecht zu erhalten.
Besonderer Dank gilt auch unseren drei Lehrkräften, die uns – mögen sie noch so sehr gehetzt haben – eine ganz besondere Begleitung waren und diese Reise ermöglicht haben. Auch sie waren absolut yofi tofi achla bachla!
Im Herbst dieses Jahres wird dann wieder eine israelische Delegation unsere Schule besuchen, um dem Programm eine Regelmäßigkeit zu verleihen. Schon jetzt freuen wir uns auf die israelische Brise, die durch unsere Schule wehen wird.

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