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Fachbereich Mathematik

„Jeder zweite Schüler kann keine Bruchrechnung; ach, ich glaube, es sind noch viel mehr, mindestens jeder dritte oder sogar jeder vierte.“

Mathematik wird heute “üblicherweise als eine Wissenschaft beschrieben, die durch logische Definitionen selbstgeschaffene abstrakte Strukturen mittels der Logik auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht.” (Wikipedia)

Puh! Und? Begeistert? Wenn das Mathematik ist, ist Mathematik dann interessant?

Es ist scheinbar schwer eine einfache und „schöne“ Definition von Mathematik zu finden. Zumal es keine allgemein anerkannte Definition gibt.
Die einen lieben die Mathematik, die anderen hassen sie, fast niemand scheint ihr gleichgültig gegenüberzustehen. Die Mathematik zu hassen, das geht eigentlich gar nicht, denn Mathematik ist so vielseitig und vielschichtig, die kann man gar nicht absolut hassen.
Sie hassen höchstens das, was an tradierten Vorstellungen von Schulmathematik übriggeblieben ist. Sie hassen vielleicht den Pythagoras oder partielles Wurzelziehen – das darf man hassen. Aber die „ganze Mathematik“ – keinesfalls.
Schüler und Eltern, ach Menschen überhaupt, erwarten in ihrer reservierten Haltung auch häufig „ältere, weiße Männer aus der Mittelklasse, die besessen sind von ihrem Fach, aber keine Sozialkompetenz haben und auch kein Privatleben außerhalb der Mathematik”.
Viele, sehr viele Menschen, sehr verschiedene Menschen betreiben Mathematik. Nicht selten besitzen sie kaum Gemeinsamkeiten, außer der Begeisterung für ihr Fach.

NERD – Uhr – Quelle: https://www.pexels.com

Aber natürlich gibt es auch die „Nerds“, jene die „voll“ dem Klischee entsprechen, aber auch die gehören nur zum bunten Bild der Mathematik.
Oft werden junge mathematisch interessierte Menschen mit der Frage konfrontiert: „Und was macht man später mit Mathematik?“ Da hat man doch keine Perspektive.

Wir behaupten Gegenteiliges.

Ein Widerspruch tut sich auf. Jede Menge Perspektiven oder keine?
Die Lösung ist recht einfach. Waren des täglichen Bedarfs (oder mehr) werden mit mathematischen Methoden entworfen, optimiert und verkauft. Davon profitieren ganz klar Banken und Versicherungen, Software- und Filmindustrie, Logistik und Verkehr, die Automobilindustrie, die Bahn usw. Alles voller Mathematik! Wussten Sie das? In der Öffentlichkeit ist das kaum bekannt. Fast jeder Bereich der Mathematik trägt zu Schlüsseltechnologien bei, umgekehrt kommt kaum ein Industriebereich ohne Numerik und ohne Optimierung aus. Mathematik ist heute überall, auch wenn sie am Ende im Produkt oft nicht sichtbar ist (vgl. Günther M. Zeigler, mathematik.de).

Warum sprechen wir über Zuneigung und Abneigung zur Mathematik, über das Bild eines Mathematikers wie er sich häufig vorgestellt wird? Über die Perspektiven die man hat oder vielleicht nicht?
Weil die begabten Schüler, denen die Mathematik schon in der Schule Spaß macht, vielleicht einmal überlegen, ob sie später Mathematiker werden wollen und dazu benötigen sie zeitgemäße Vorbilder und keine verstaubten Vorurteile – denn Mathematik bietet jede Menge Perspektiven!

Unser Lehrerteam ist ein ebenso bunter Haufen an mathematisch begeisterten Menschen. 14 männliche und weibliche, junge und junggebliebene, große und kleine, sport-, physik-, astronomie-,, chemie-, geographie- und/oder netflix- bzw. informatikinteressierte Menschen.
So verschieden wir sind, verfolgen wir dennoch ein gemeinsames Ziel:
Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums sollen vorurteilsfrei, angstbefreit und mit Erfolg am Mathematikunterricht partizipieren.
In den letzten Jahren ist uns das – gemessen an den Ergebnissen der zentralen Prüfungen (Klasse 10 und 12) –  gelungen. Diese Ergebnisse waren stets besser als der Landesdurchschnitt.
Zu diesen Ergebnissen trägt auch die differenzierte Förderung unser Schüler im Rahmen des Ganztagsunterrichts bei. So bieten wir neben einer Begabtenförderung für mathematisch interessierte Schüler auch eine Förderung für leistungsschwächere Schüler an. Besonders auf die Klassenstufen 7 und 8 wird hier ein besonderer Fokus gelegt, da für viele Schüler diese Phase nach der Grundschulzeit die schwierigste ist.

Wettbewerbe und Aktivitäten

Känguru-Wettbewerb
Eine Vielzahl unserer Schüler (nicht selten > 100) nimmt jährlich an diesem Wettbewerb, welcher immer an einem Tag im März weltweit stattfindet, teil und erzielt tolle Ergebnisse.

Mathematikolympiade
In den letzten Jahren konnten Schülerinnen und Schüler unserer Schule vielfältige Erfolge im Land Brandenburg erringen und darüber hinaus an der Bundesrunde teilnehmen.

Tag der Mathematik
Jährlich nimmt eine kleine Runde mathematisch interessierter und begabter Schüler an einem Wettbewerb im Rahmen des Tages der Mathematik in Berlin teil und errrang dort bereits mehrere erste Plätze.

Pi-Day
3- 14 – Der 14.März wird weltweit als Pi-Day begangen. (Die Zahl Pi beträgt rund 3,1416). Die Fachschaft denkt über die Organisation eines mathematischen Tages mit Workshops, Vorträgen etc. im Rahmen des Pi-Days im kommenden Jahr nach.

—wird zeitnah ergänzt —

Lehrer: Mario Bengsch, Felix Bolling, Petra Borchmann, Robert Buge, Gabriele Glaschke, Janine Grosser, Frank Kausch, Petra Koch, Patrick Lonau, Stefan Melzer, Björn Möller, Jonny Mühling, Sebastian Pranke, Heidrun Rodner, Tom Stehle, Viola Schal

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